Quantenphilosophie und Interwelt by Warnke Ulrich

Quantenphilosophie und Interwelt by Warnke Ulrich

Autor:Warnke, Ulrich [Warnke, Ulrich]
Die sprache: deu
Format: epub
Herausgeber: SCORPIO
veröffentlicht: 2014-12-29T00:00:00+00:00


Die Entdeckung einer neuen Urkraft

Lange musste die Astrophysik den letzten Beweis für die Existenz Dunkler Materie schuldig bleiben. Es schien zwar logisch, dass es sie gab, da man sich die Gravitationskräfte innerhalb von Galaxien nicht anders erklären konnte. Andererseits fehlten ein Nachweis der energetischen Eigenschaften Dunkler Materie und damit die Vorbedingung für eine zweifelsfreie Zuordnung. Denn jede Materie basiert auf informativer Energie, und es muss eine dazugehörige Kraft geben.

Deshalb war es eine Sensation, als der Astronom William Dawson von der University of California 2012 auf dem Jahrestreffen der American Astronomical Society den lange ersehnten Beweis erbringen konnte. Mithilfe der sogenannten Gravitationslinse, mit der Licht durch Schwerkraft abgelenkt wird, gelang es seinem Team, eine Kraft zu beobachten, die sich fundamental von den bis dahin bekannten physikalischen Kräften unterschied. Es handelte sich um eine neue universelle Naturkraft, jenseits von Starker Kraft, Schwacher Kraft, elektromagnetischer Kraft und Gravitationskraft. Und diese neue Kraft war ursächlich mit Dunkler Materie verbunden. So fragte man sich nur, welcher Art die Teilchen dieser Materie waren, da sie ja nicht die bekannte Atomstruktur aufwiesen. Man suchte also nach Teilchen, die Informationen für die neue universelle Naturkraft übertragen.

Es ist schon ein besonderer Moment, wenn Physiker von erprobten Modellen abweichen müssen, um unerklärliche Phänomene zu erforschen. In diesem Fall erweiterten sie das »Supersymmetrische Standardmodell« um ein neues Teilchen, »leichtester Superpartner« (LSP), Neutralino oder auch WIMP genannt. Die vermutete Masse liegt bei 100 Protonenmassen. Diese WIMPs (= Weakly Interacting Massive Particles) interagieren wenig mit normaler Materie, daher ihr Name – das Akronym WIMP bedeutet im Englischen »Schwächling«. Allerdings können Neutralinos ohne Weiteres mit Gravitation und Schwacher Kraft kommunizieren. Das lässt aufhorchen, denn die Schwache Kraft ist auch verantwortlich für die Materiebeeinflussung unseres Körpers durch unseren Willen.

Die WIMPs breiten sich gleichmäßig im Universum aus und durchdringen jeden Punkt, auch innerhalb unseres Körpers. Sie rauschen quasi durch uns hindurch, natürlich ohne dass wir es bemerken. Katherine Freese und Christopher Savage von den Universitäten Michigan und Stockholm haben errechnet, dass in jeder Sekunde Abermilliarden WIMPs unseren Körper passieren. Rund 100000 WIMPs zirkulieren sekündlich durch die Flächengröße eines Daumennagels. Dabei kommt es gelegentlich zu Wechselwirkungen mit unseren Atomen. Sie gleichen einem Zusammenstoß, erkennbar an Lichtblitzen. Auf der Stelle werden Elektronen freigesetzt, und am Ort des Zusammenstoßes erhöht sich die Temperatur.

Zwei unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsereignisse sind unter dem Einfluss der WIMPs möglich. Betrachten wir zunächst die Kollisionen, die Spin-unabhängig, also rein gravitatorisch masseverändernd ablaufen. Vorrangig werden dabei Sauerstoffatome beeinflusst, weit seltener Kohlenstoff- und Kalziumatome. Eine zweite Art der Kollision verändert den Spin der Atome. Dabei reagieren die WIMPs überwiegend mit den Atomen des Wasserstoffs, in einigem Abstand folgen Spinveränderungen bei Phosphor- und Kohlenstoffatomen, schließlich auch bei Sauerstoff-, Kalium- und Natriumatomen. Solchen Spinbeeinflussungen müssen wir erhöhte Beachtung schenken, denn sie geschehen auch durch unser Bewusstsein und unseren Willen. Ist unser Bewusstsein enger als jemals angenommen mit Dunkler Materie verkoppelt? Noch steht eine schlüssige Antwort aus, wir können es vorerst nur annehmen.

Festzuhalten ist, dass die Teilchen der Dunklen Materie dem Menschen energetische Impulse geben, immer dann, wenn WIMPs mit den Körperatomen zusammenstoßen.



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